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Neue Leitung der Koordinationsstelle für des Kunstareal München

Die Kommunikationswissenschaftlerin Laura Schieferle übernimmt ab dem 15. Januar 2020 die Leitung der Koordinationsstelle für das Kunstareal München. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Schieferle tritt damit die Nachfolge von Dr. Alexandra von Arnim an.

Das Projekt Kunstareal München wurde 2009 durch den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Museums-, Kunst- und Wissenschaftslandschaft rund um die Pinakotheken und den Königsplatz gemeinsam voranzutreiben und Strategien für eine bessere Vernetzung, Präsentation und Förderung zu entwickeln. 2018 hatten sich Freistaat Bayern und Landeshauptstadt München in einer Kooperationsvereinbarung darauf verständigt, diesen gemeinsamen Prozess dauerhaft fortzuführen und die Koordinationsstelle jeweils hälftig zu finanzieren.

„Ich freue mich, dass ich nach sehr inspirierenden Jahren an der Bayerischen Staatsoper nun für ein weiteres Aushängeschild Bayerns und der Stadt München tätig sein darf. Das Kunstareal ist eines der eindrucksvollsten Kulturcluster Europas. Das vorhandene Potential gebündelt und akzentuiert erleb- und sichtbar zu machen, ist mir eine Herzensangelegenheit“, betonte Laura Schieferle bei ihrem Amtsantritt. Die 40-Jährige studierte an der Universität Augsburg und der University of Southampton Anglistik, Kommunikationswissenschaft und Soziologie. Nach Ihrer Magisterprüfung im Jahr 2005 wirkte sie 15 Jahre als Marketingmanagerin und Referentin für Medien und Kommunikation an der Bayerischen Staatsoper. Daneben übernahm sie auch immer wieder Lehraufträge auf den Gebieten Kulturmanagement und Kulturkommunikation an der LMU München, der Universität Augsburg und der Hochschule für Musik und Theater München.

Aufgabenschwerpunkt der von ihr geleiteten Koordinationsstelle in der Brienner Straße 21 ist die Fortführung und Betreuung der bestehenden Projektstruktur, die Abstimmung mit den zahlreichen unterschiedlichen Akteuren sowie die Entwicklung, Koordinierung und Umsetzung zentraler Aufgaben wie geeigneter Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen einschließlich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Koordinationsstelle wird künftig bei den Zentralen Diensten der staatlichen Museen und Sammlungen angebunden sein.

„Ich freue mich, dass wir für die wichtigen Aufgaben der Koordinationsstelle eine feste Stelle im Staatshaushalt verankern und eine so vielversprechende und hoch motivierte Leiterin gewinnen konnten“, erklärte Kunstminister Bernd Sibler. In den letzten Jahren sei das Kunstareal bereits spürbar zusammengewachsen: „Zwischen den Museen, Galerien, Kulturinstitutionen und Hochschulen ist ein intensiver Austausch entstanden. Auch ein starkes Bewusstsein für die Einzigartigkeit des Kunstareals in seiner Gesamtheit und das Zusammenspiel der Einrichtungen ist deutlich spürbar. Unter dem Motto ‚Kunst – Kultur – Wissen‘ wächst hier zusammen, was zusammengehört. Jahrtausendalte Kulturgeschichte trifft auf lebendige Kreativität. Ich bin überzeugt, dass dadurch eine Dynamik entsteht, von der die Einrichtungen des Kunstareals selbst genauso wie auch die Landeshauptstadt München und der gesamte Freistaat Bayern profitieren“, so Sibler. Er dankte der bisherigen Leiterin Dr. von Arnim für ihr Engagement für das Kunstareal.

„Was als Projekt begann, wird nun verstetigt: Freistaat und Stadt finanzieren dauerhaft die gemeinsame Koordinationsstelle Kunstareal. Wir wollen das große Potenzial des Kunstareals noch stärker für unser internationales Renommee als Kulturmetropole nutzen. Es soll als inspirierender Ort in der Stadt und auch für die Stadt erlebbar sein. In den städtischen und staatlichen Museen können wir das schon einlösen. Nach und nach werden wir auch das gesamte Kunstareal so gestalten, dass es weithin sichtbar ist und die volle Anziehungskraft entfalten kann", so Oberbürgermeister Dieter Reiter.

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Pressemitteilung