München 1972 im Kunstareal

Foto: Erika Groth-Schmachtenberger @Stadtarchiv München

Olympia -

Marathon

1972

Filmscreening mit einem sich anschließenden Gespräch zwischen der Künstlerin und dem Lenbachhaus

Sarah

Morris

„1972“

Die bunte Plakatwelt der Olympischen Spiele in München 1972

„Tiefe drückt sich

nicht immer im Ernst aus“

Rückblick und Ausblick

Die

Olympiastadt

München

BMW Racing wheelchair for Team USA, Paralympic Games, Rio 2016. Foto: BMW of North America, 2016

Design

für

Olympia

#muenchen1972

imkunstareal

Das 50. Jubiläum der Olympischen Spiele im Kunstareal

Alle Ausstellungen, Veranstaltungen und sonstige Programmpunkte auf einen Blick

Die Olympischen Sommerspiele 1972 in München jähren sich dieses Jahr zum fünzigsten Mal. Wir erinnern uns einerseits an spannende Wettkämpfe der besten Sportler*innen weltweit und andererseits an das tragische Attentat auf die israelische Olympiamannschaft. Die Landeshauptstadt München erinnert mit einem vielfältigen Programm an den demokratischen, ganzheitlichen und visionären Ansatz der Spiele. Hier geht's zur offiziellen Jubiläums-Webseite

Die zahlreichen Ausstellungen, Veranstaltungen und sonstige Projekte im Kunstareal München haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Außerdem finden Sie den offiziellen Kunstareal-Programmflyer auch hier zum Download.

Außerdem laden wir Sie ein, an unserem Olympia-Quiz teilzunehmen - Ob Sie es auf's Kunstareal-Treppchen schaffen? 

 

GEWINNSPIEL vom 14. April - 26. Mai

Kunstareal x BallaBeni Icecream

Die Tage werden länger, die Temperaturen höher und die Wiesen im Kunstareal immer voller. Die logische Konsequenz ist selbstverständlich der Besuch in der besten Eisdiele Münchens, dem BallaBeni Icecream. Wir verlosen 10x10€ Gutscheine auf unserem Instagram-Gewinnspiel. 

Und so einfach geht's:

x Folge @kunstareal und @ballabeni_icecream

x Like den Beitrag und hinterlasse uns einen Kommentar mit der Olympiajubiläums-Ausstellung oder -Veranstaltung im Kunstareal die Du besuchen möchtest oder vllt. sogar schon besucht hast. 

x Markiere im selben Kommentar den Glückspilz, welcher ein Eis von Dir bei BallaBeni Icecream spendiert bekommt. Hier geht's zum Gewinnspiel. De Teilnahmebedingungen finden Sie unter diesem Link.

PAVILLON333

Veranstaltungsreihe vom 13. Mai – 29. Mai 2022

Projekt Aicher 100

Eng verbunden mit den Olympischen Spielen von 1972 ist der Name Otl Aicher (1922 –1991) „Schwabe aus Ulm, Philosoph aus Neigung, Optimist aus Veranlagung und international erfolgreicher Fachmann auf dem Gebiet moderner visueller Gestaltung.“ – und als solcher verantwortlich für das bahnbrechende visuelle Erscheinungsbild der Spiele. 2022 jährt sich auch Aichers Geburtstag, anlässlich dessen die TUM / Fakultät für Architektur das Projekt Aicher100 initiiert: ein diskursives und niedrigschwelliges Ausstellungsformat. Ausgangspunkt ist eine umfangreiche Publikation zu Leben und Werk Aichers, die anlässlich seines Geburtstags im Verlag Prestel erscheint, herausgegeben von Winfried Nerdinger und Wilhelm Vossenkuhl in Kooperation mit der TUM.

Hier geht's zum Programm -->

MUSEUM FÜR ABGÜSSE KLASSISCHER BILDWERKE

Ausstellung vom 18. Mai – 16. Oktober 2022

Das antike Olympia in München. 1972 – 2022

Ohne die Wettkämpfe im antiken Olympia hätte es die Olympischen Spiele der Neuzeit nicht gegeben. Unsere Sonderausstellung geht dem antiken Ursprung dieses Großereignisses nach: Welche Sportarten gab es? Wie sah das Heiligtum mit seinen vielen Weihegaben und dem berühmten Zeustempel aus? Und was hatte Olympia damals schon mit Politik zu tun? Aufwändige Modelle und einzigartige Abgüsse lassen Sie ins antike Olympia eintauchen. Damit rückt 50 Jahre nach den Olympischen Sommerspielen in München 1972 ein Highlight des damaligen Kulturprogramms in den Fokus: die Ausstellung „100 Jahre deutsche Ausgrabungen in Olympia“ im Deutschen Museum mit mehr als 100 Reproduktionen antiker Objekte. Heute sind sie Teil unserer Sammlung und wir präsentieren sie im Licht der aktuellen Forschung.

Weitere Details gibt's beim Museum →

MUSEUM MINERALOGIA

Ausstellung von 30. Juni – 4. Dezember 2022

Gold, Silber Bronze – Hightech Olympia

Gold, Silber und Bronze: Die Verbindung von Metallen zu Medaillen mag trivial erscheinen, doch die Herkunft und Entstehungsgeschichte dieser Rohstoffe ist hochinteressant und vielen unbekannt. Für die Herstellung von Sportgeräten sind sie sogar essentiell und für die materialwissenschaftliche Forschung und Entwicklung von großer Bedeutung.

Weitere Details gibt's beim Museum →

ARCHITEKTURMUSEUM DER TU MÜNCHEN

Ausstellung vom 7. Juli – 8. Januar 2023

Die Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick

Seit Anfang der 1960er-Jahre befindet sich München in einem rapiden Stadtumbau. Die Vergabe der Olympischen Spiele an München löst einen weiteren Schub aus. In Abgrenzung zur Olympiade in Berlin 1936 und dem Missbrauch der Spiele für propagandistische Zwecke des NS-Regimes soll München ’72 als die „heiteren Spiele“ in die Geschichte eingehen. Mit dem Olympiapark entsteht eine weltweit einmalige Anlage, bei der Sportstätten und Landschaft eine harmonische Symbiose eingehen. Die Ausstellung spannt einen thematischen Bogen vom Umbau der Stadt über die „Olympiade im Grünen“ mit dem weltberühmten Zeltdach und einem neuen visuellen Erscheinungsbild bis zum olympischen Erbe. Fragen nach Selbstdarstellung, Nachhaltigkeit und Demokratieverständnis stehen im Fokus der Präsentation.

Hier geht's zur Ausstellung →

DIE NEUE SAMMLUNG - THE DESIGN MUSEUM

Ausstellung von 8. Juli – 3. Oktober 2022

Design für Olympia

Als größte Sportereignisse der Welt sind die Olympischen Spiele seit jeher Motor und Ziel von Innovationen. Nicht nur Athlet:innen konkurrieren bei Olympischen und Paralympischen Spielen miteinander. Die Hersteller von Sportgeräten versuchen sich in der Ausstattung der Sportler:innen genauso zu übertreffen wie die austragenden Länder über die visuelle und architektonische Gestaltung der Spiele. Zum 50. Jubiläum der Olympischen Spiele in München 1972 nimmt Die Neue Sammlung diese vielfältigen Verflechtungen von Design und Olympia in den Fokus. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Objekte und Grafiken, wie sich Ideenreichtum, Innovationsgeist und technischer Fortschritt im Design für die Olympischen und Paralympischen Spielen spiegeln und welche Werte und Ziele in der Gestaltung für Olympia zum Ausdruck kommen.

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NS–DOKUMENTATIONSZENTRUM

Fassadeininstallation im August 2022

Zwölf Monate – Zwölf Namen 50 Jahre Olympia-Attentat München

Ein Projekt des Jüdischen Museums München, des NS-Dokumentationszentrums und des Generalkonsulats des Staates Israel in Kooperation mit zahlreichen Partner*innen.

Am 5. September 1972 wurden Mitglieder des israelischen Teams von einem palästinensischen Terrorkommando der Organisation „Schwarzer September“ überfallen. Die Attentäter töteten zwei Athleten in ihrer Unterkunft im Olympischen Dorf und nahmen neun weitere als Geiseln. Nach langen Verhandlungen scheiterte in der darauffolgenden Nacht ein Befreiungsversuch auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Die neun israelischen Geiseln wurden ermordet und auch ein Münchner Polizist kam dabei ums Leben. Drei der insgesamt acht Attentäter wurden lebend gefasst, verurteilt wurde keiner von ihnen. Ganzjährig wird an das Olympia-Attentat erinnert. Jeden Monat steht ein Opfer im Mittelpunkt des Gedenkens. Im August erinnert das NS-Dokumentationszentrum an Kehat Schor. Er überlebte die Schoa versteckt in den rumänischen Karpaten. Die Familie versuchte jahrelang vergeblich nach Israel auszuwandern, doch erst 1963 gestattete das rumänische Regime die Ausreise. Schor, ein bekannter Sportschütze, fand in Israel sofort eine Anstellung als Trainer. Kurz darauf übernahm er die Nationalmannschaft, mit der er 1968 an den Olympischen Spielen in Mexiko teilnahm. In München betreute er zwei Sportschützen. 

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STAATLICHE ANTIKENSAMMLUNGEN & GLYPTOTHEK

Projektwoche für Kinder in den Sommerferien vom 1. – 5. August 2022

Sport und Spiel in der Antike

Vor 50 Jahren fanden die Olympischen Spiele in München statt. Wie wichtig den Griechen Wettkämpfe nicht nur im Sport waren und was man beim Spielen alles für das Leben lernen kann, das erfahrt ihr in Erzähl-, Bastel- und Mitmachstationen in den Museen am Königsplatz. Marmorstatuen und Bilder auf griechischen Vasen geben uns Informationen dazu und regen an, in antike Rollen zu schlüpfen.

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LENBACHHAUS

Filmscreening am 9. Juli um 19 Uhr in der Hochschule für Fernsehen und Film mit anschließendem Gespräch zwischen der Künstlerin und dem Lenbachhaus

Sarah Morris „1972“

Der 2008 uraufgeführte Film „1972" der britischen Künstlerin und Filmemacherin Sarah Morris bezieht sich auf das Attentat auf die israelische Sportmannschaft während der Olympischen Sommerspiele 1972 in München. Aufnahmen des Olympia-Geländes und dessen Umgebung sind mit polizeilichem Archivmaterial der damaligen Ereignisse kombiniert. Im Mittelpunkt steht ein intimes Interview mit Dr. Georg Sieber, dem damaligen Chefpsychologen des olympischen Sicherheitsdienstes. Weniger ein Dokumentarfilm, der versucht eine objektive Realität über die Tragödie der Geiselnahme von München darzustellen, ist die Arbeit vielmehr eine offene Fragestellung, die die komplexen Ebenen an möglichen und alternative Wahrheiten eines ganz konkreten Falles in unserer Geschichte visuell erfahrbar macht. Das Verhältnis von Macht, Verantwortung und Kontrolle, und dem Zusammenspiel aus Vorhersagen, Planungen und schlussendlich eintretenden Ereignissen, wird in einer sensiblen Bildsprache zum Zentrum der Thematik.