Eine Lichtaktion der Landeshauptstadt München | Rückblick

Das Kunstareal verbindet

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Blick | Wechsel

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Inside | Out

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Licht | Beams

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Licht | Wald

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Der Lichte | Raum

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Licht | Kugeln

Rückblick

Linien | Spiele

Eine Lichtaktion der Landeshauptstadt München

Das Kunstareal

verbindet

Das Lichterlebnis in München | Rückblick

Mit einer Lichtinszenierung der besonderen Art präsentierte die Landeshauptstadt das Kunstareal München im Winter 2020/21. Licht- und Videoinstallationen luden bis zum 14. Februar 2021 täglich ab Beginn der Dämmerung bis 21 Uhr zu Streifzügen vom Königsplatz bis zu den Pinakotheken ein. Ein Rückblick.


Die großangelegte Lichtaktion bringt das Kunstareal mit seinen achtzehn Museen und Ausstellungsräumen, international renommierten Hochschulen und der Vielzahl an Kulturinstitutionen zum Leuchten. Die verschiedenen Lichtinstallationen lassen Besucher*innen die räumliche Gesamtheit des Kunstareals erleben, indem sie dessen einmalige Verbindung aus Kunst, Kultur und Wissen mit Licht- und Videoinstallationen in Szene setzen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Lichtaktion nicht in Form einer definierten Veranstaltung stattfinden. Stattdessen soll sie Besucher*innen bei Einbruch der Dämmerung zu einem Besuch im Kunstareal inspirieren, sie dort zum Flanieren einladen und ihnen Aufenthaltsqualität, aber auch Orientierung bieten. Gleichzeitig sollen die Gäste animiert werden, das vielfältige Kulturangebot des Kunstareals für sich zu entdecken, und es natürlich auch zu nutzen, sobald dies wieder möglich ist.


Ein Projekt der Landeshauptstadt München / Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW)
Projektleitung: Else Gebauer | Konzept: Betty Mü | Konzeptausarbeitung: Betty Mü (in ZUsammenarbeit mit WE ARE VIDEO), Else Gebauer
Technische Koordination und Umsetzung:
Inside|out, Blick|Wechsel: WE ARE VIDEO
Licht|Beams, Licht|Wald, Linien|Spiele und Fassadenbeleuchtung: Kulturreferat der LH München / Veranstaltungstechnik, Georgel Zita und Team
Der Lichte|Raum: Yul Zeser mit Nikolai Brinkmann, Leonie Gaiser, Tiago Alves Machado sowie MOV Probst


 

Die Stationen

Hier finden Sie Informationen zu den Installationen des Lichterlebnis in München vom Königsplatz bis zu den Pinakotheken.

Installation 1: Inside | Out

Die Installation „Inside Out“ der Münchner Videokünstlerin Betty Mü bildet den Mittelpunkt der Lichtaktion im Kunstareal München. Die Intention: Das Kunstareal in seiner inhaltlichen Gesamtheit sicht- und erlebbar zu machen.

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Die Installation „Inside | Out“ der Münchner Videokünstlerin Betty Mü bildet den Mittelpunkt der Lichtaktion im Kunstareal München. Die Intention: Das Kunstareal in seiner inhaltlichen Gesamtheit sicht- und erlebbar zu machen. „Inside | Out“ projiziert unter anderem die Kreisform als Symbol der Ganzheit, des Umfassenden und Verbindenden an die Fassaden der Staatlichen Antikensammlungen, der Nordseite der Pinakothek der Moderne und über dem Eingang des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst.

Wie auf einem großen Radarschirm erscheinen Echos von Exponaten, Leucht- und Orientierungspunkte des Areals, in einem Spiel aus Symmetrien und Spiegelungen, überraschenden Drehungen und Wendungen, abstrakt bis ins Surreale, aber mit emotionaler Wucht in Bewegung gesetzt. „Die Installation ist eine Einladung zu einer Reise durch das Kunstareal“, so die Künstlerin, „bei der wir dessen Schätze von innen nach außen kehren, aber auch manchmal vom Kopf auf die Füße stellen, um die kulturelle Vielfalt des Kunstareals München gerade in dieser besonderen Zeit widerzuspiegeln und zu beleuchten.“

Projektionen auf die Staatlichen Antikensammlungen
  • Exponate der Staatlichen Antikensammlungen
  • Gemälde und Statuen aus dem Lenbachhaus
  • Drohnenflüge und Außenaufnahmen vom Kunstareal
Projektionen auf die Pinakothek der Moderne/Tryptichon
  • Exponate aus dem Reich der Kristalle
  • Gemälde aus der Alten Pinakothek
  • Gemälde aus der Neuen Pinakothek

Exponate aus der Pinakothek der Moderne

  • Die Neue Sammlung - The Design Museum
  • Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
  • Architekturmuseum der Technischen Universität München
  • Staatliche Graphische Sammlung München
Projektionen auf das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst im Gebäude der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF)
  • Exponate aus dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst
  • Drohnenflüge und Außenaufnahmen vom Kunstareal
  • Exponate aus dem Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke

 

Installation 2: Licht | Beams

Von den Dächern des Kunstareals München scheinen riesige Lichtstrahlen von Dach zu Dach und verbinden die Museen und Einrichtungen des Kunstareals. Sie begrenzen es räumlich und zeigen zugleich seine Dimensionen auf.

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Von den Dächern des Kunstareals München scheinen riesige Lichtstrahlen von Dach zu Dach und verbinden die Museen und Einrichtungen des Kunstareals. Sie begrenzen es räumlich und zeigen zugleich seine Dimensionen auf. Miteinander verbundene Formen werden als Einheit wahrgenommen.

Die Lichtbänder erstrecken sich von den Propyläen zum NS-Dokumentationszentrum bis hin zu den Pinakotheken und setzen so ein Zeichen der Verbundenheit und Vielfalt.

Installation 3: Der Lichte | Raum

Die Lichtinstallation des Gastkünstlers Yul Zeser setzt die Propyläen mit einer Innen-Raum-Beleuchtung in Szene. Das klassizistische Bauwerk von Leo von Klenze bildet den westlichen Abschluss des Königsplatzes und gewährt dennoch einen Durchblick entlang der prominenten West-Ost-Straßenachse.

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Die Lichtinstallation des Gastkünstlers Yul Zeser setzt die Propyläen mit einer Innen-Raum-Beleuchtung in Szene. Das klassizistische Bauwerk von Leo von Klenze bildet den westlichen Abschluss des Königsplatzes und gewährt dennoch einen Durchblick entlang der prominenten West-Ost-Straßenachse. Beim Betreten des Gebäudes tritt eine orthogonal zur West-Ost-Achse verlaufende zweite Achse in Erscheinung.

Vier Softboxen scheinen nach außen sowie ins Innere des Gebäudes und heben eine neue Perspektive der Propyläen heraus. Die monumentale klassizistische Architektur des Gebäudes steht in direktem Kontrast zu dem weichen, harmonischen Licht.

Installation 4: Licht | Kugeln

Im Rahmen der Lichtaktion gewährt der Gastkünstler Helmut Eding einen anderen Blick auf die „Konstellation Kunstareal“. Wie Gestirne im Raum versinnbildlichen achtzehn Kugeln in verschiedenen Größen den Makrokosmos der dortigen Museen

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Im Rahmen der Lichtaktion gewährt der Gastkünstler Helmut Eding einen anderen Blick auf die „Konstellation Kunstareal“. Wie Gestirne im Raum versinnbildlichen achtzehn Kugeln in verschiedenen Größen den Makrokosmos der dortigen Museen.

Jede Kugel ist eine Welt für sich und zugleich Teil eines Systems. Beleuchtet erscheint hier das Große im Kleinen und das Kleine im Großen. Eding bemalt die runden Lichtobjekte von Hand in grafischem Schwarzweiß und lässt sich dabei von der visuellen Identität des Areals inspirieren. Pulsierendes Licht aus dem Inneren der Kugeln heraus ummantelt die Installation.

Installation 5: Linien | Spiele

Moving Lights nehmen die Stabformen der Fassade des Museums Brandhorst auf und spielen mit den Linien auf der Westseite des Gebäudes.

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Moving Lights nehmen die Stabformen der Fassade des Museums Brandhorst auf und spielen mit den Linien auf der Westseite des Gebäudes.

Installation 6: Licht | Wald

An der Ecke Barer- / Theresienstraße bringt ein dezent illuminierter Lichtwald eine effektvolle Stimmung in die sonst eher dunkle Umgebung. Umgesetzt wurde dieser von Georgel Cita und seinem Team (Kulturreferat /Technik).

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An der Ecke Barer- / Theresienstraße bringt ein dezent illuminierter Lichtwald eine effektvolle Stimmung in die sonst eher dunkle Umgebung. Umgesetzt wurde dieser von Georgel Cita und seinem Team (Kulturreferat /Technik).

Installation 7: Blick | Wechsel

Ab Januar 2021 kommt eine weitere Installation hinzu. Bei dem Videomapping „Blick | Wechsel“ schauen Gesichter aus der Alten Pinakothek heraus. Die Künstlerin Betty Mü nimmt Ausschnitte bekannter Werke der Alten und Neuen Pinakothek zur Vorlage, animiert diese und projiziert sie auf die Front an der Ostseite der Alten Pinakothek.

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Ab Januar 2021 kommt eine weitere Installation hinzu. Bei dem Videomapping „Blick | Wechsel“ schauen Gesichter aus der Alten Pinakothek heraus. Die Künstlerin Betty Mü nimmt Ausschnitte bekannter Werke der Alten und Neuen Pinakothek zur Vorlage, animiert diese und projiziert sie auf die Front an der Ostseite der Alten Pinakothek.

Die Augen scheinen auf Passanten*innen zu warten, beinahe auf sie lauern und sie zu beobachten. Beim Betrachten darf dieser Blickwechsel auch ein Gefühl der Intimität auslösen, vielleicht sogar Herzklopfen verursachen und schließlich eine Frage aufwerfen: Will man die Kunst, der man so tief in die Augen geblickt hat, nicht schon bald näher kennenlernen?

Die Künstler*innen

Erfahren Sie mehr über die Künstler*innen der Lichtaktion im Kunstareal: Betty Mü, Yul Zeser und Helmut Eding.

Betty Mü

Die Münchner Video-und Projektionskünstlerin Betty Mü definiert in ihren Arbeiten neue Räumlichkeiten durch gezielten Umgang mit Material, Raum und Licht. Ihr einfallsreicher, poetischer Stil und ihre klaren Installationskonzepte wurden international und national bei zahlreichen Festivals, Ausstellungen und Events gezeigt. Ihre fachliche Kompetenz als ehemalige Art-Directorin in New York verbunden mit der langjährigen Erfahrung als Club-Visualistin machen Betty Mü zur weiblichen Avantgarde und „Ladypunk“ der digitalen Medienkunst.

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Die Münchner Video-und Projektionskünstlerin Betty Mü definiert in ihren Arbeiten neue Räumlichkeiten durch gezielten Umgang mit Material, Raum und Licht. Ihr einfallsreicher, poetischer Stil und ihre klaren Installationskonzepte wurden international und national bei zahlreichen Festivals, Ausstellungen und Events gezeigt. Ihre fachliche Kompetenz als ehemalige Art-Directorin in New York verbunden mit der langjährigen Erfahrung als Club-Visualistin machen Betty Mü zur weiblichen Avantgarde und „Ladypunk“ der digitalen Medienkunst.

Als Designerin und Künstlerin besticht sie durch einen ganz eigenen, stark vom Visuellen geprägten Stil. Ihre künstlerische Handschrift zeigt sich bei ihren hochästhetischen Visuals genauso wie bei ihren kreativen Installationen: Betty Müs Arbeiten korrespondieren mit der visuellen sowie auditiven Wahrnehmung des Betrachters und sind im gleichen Zuge narrativ.
Mit einem verspielten Augenzwinkern gelingt es ihr, Erlebnisse, Geschichten und auch tiefsinnige Botschaften diskret und spielerisch in ihre Installationen zu integrieren.

Den künstlerischen Schwerpunkt setzt Betty Mü auf ihre Videoinstallationen. Sie überrascht immer wieder mit der Projektion konkreter Bildinhalte mit konzeptionellem Anspruch auf außergewöhnliche Hintergründe und Materialien. Dabei perfektioniert sie die Arbeit mit der komplexen Video-Mapping-Technik. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf dem Verschmelzen bewegter Bilder mit Oberflächen und Objekten sowie auf den Umgang mit unterschiedlichen Dimensionen von Projektionsflächen und -räumen.

Die freischaffende Künstlerin wird regelmäßig von großen Kulturinstitutionen aber auch privatwirtschaftlichen Unternehmen gebucht, darunter das Münchner Stadtmuseum, die Münchner Kammerspiele, die Fashionweek Berlin, die Berlinale, Baselworld, Inhorgenta, Audi, BMW, Mercedes, SAP uvm.

www.bettymu.com

 

WE ARE VIDEO

Bei der Konzeption und Umsetzung der Lichtaktion arbeitete Betty Mü eng mit WE ARE VIDEO (Raphael Kurig und Christian Gasteiger) zusammen.

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Bei der Konzeption und Umsetzung der Lichtaktion arbeitete Betty Mü eng mit WE ARE VIDEO (Raphael Kurig und Christian Gasteiger) zusammen. Sie vereinen Know-how und Kompetenzen aus den Bereichen Theater- und Videodesign, Veranstaltungs- und Lichtdesign sowie interaktive und immersive Installationen. www.wearevideo.de

Yul Zeser (Gastkünstler)

Yul Zesers Arbeiten manifestieren sich sowohl in raumgreifenden Installationen als auch in permanenten Skulpturen im öffentlichen Raum, bei denen es stets um eine ortsspezifische Auseinandersetzung mit Fragen der Wahrnehmung und der Materialität geht. Yul Zeser lebt und arbeitet in München und Berlin.

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Yul Zesers Arbeiten manifestieren sich sowohl in raumgreifenden Installationen als auch in permanenten Skulpturen im öffentlichen Raum, bei denen es stets um eine ortsspezifische Auseinandersetzung mit Fragen der Wahrnehmung und der Materialität geht. Yul Zeser lebt und arbeitet in München und Berlin. www.yulzeser.de

 

​​​​​​​Helmut Eding (Gastkünstler)

Helmut Eding, geboren 1951 bei Linz, ist gelernter Kirchenmaler und Interior Designer. Bereits seit den 1980er-Jahren arbeitet er an eigenen Kunstobjekten.

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Helmut Eding, geboren 1951 bei Linz, ist gelernter Kirchenmaler und Interior Designer. Bereits seit den 1980er-Jahren arbeitet er an eigenen Kunstobjekten. Neben großformatigen fotorealistischen Gemälden verlegt er sich in den letzten Jahren verstärkt auf das Gestalten von Lichtskulpturen und -installationen. Helmut Eding kann auf zahlreiche Ausstellungen im öffentlichen und privaten Rahmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien (Venedig) zurückblicken. www.magmalux.de